Nach Uruguay zu Reisen war auch ein kleineres Abenteuer, denn alle Fähren, die uns innerhalb von 3 Stunden rübergebracht hätten, waren ausgebucht, da alle Uruguayos zu den Wahlen zurück in ihre Geburtsstadt mussten.
Deshalb sind wir dann mit dem Bus gefahren, was etwa das 3- fache der Zeit dauerte.
Das Wetter war leider eher durchwachsen, nur Samstag morgen hatten wir das Glück ein paar Sonnenstrahlen einzufangen.
Laura (ganz rechts) und ich schwammen sogar eine Runde.
Geschlafen und gewohnt haben wir bei sogenannten “Couchsurfern”. Im Internet gibt es eine Community, wo Leute kostenlose Schlafplätze bei sich zu Hause zur Verfügung stellen. In den Profilen dieser Leute erfährt man näheres über Alter, Interessen etc. und dann kann man diese Leute einfach anschreiben und fragen, ob sie dann und dann Zeit haben und einen beherbergen möchten. Wir hatten das große Glück zu viert unter zu kommen und eine super “Touri-Führung” zu haben, die uns die gesamte Stadt gezeigt hat und jedemenge schöne Plätze. Neben der Kostenersparniss ist dies ein Riesenvorteil des Couchsurfens: man sieht viel mehr, kann die Stadt viel besser kennenlernen und kommt mit neuen Leuten in Kontakt.
Diese junge Dame in der Mitte des folgenden Fotos hieß Daniela oder kurz Nan und hat uns Freitag und Samstag alles gezeigt, da unsere Couchsurfer noch unterwegs waren. Wir haben also in der Wohnung gewohnt, ohne dass die eigentlichen Besitzer da waren.
Es ist irgendwie sehr seltsam überall den Weihnachtsschmuck zu sehen und Weihnachtsmänner in Pelzmänteln und Pinguine, wenns draußen über 20°C sind..
Hier die zwei waren unsere eigentlichen Couchsurfer: Fabián und Karen
Ingesamt war es ein super tolles Wochende. Mir gefällt Montevideo sehr! Vor allem, dass man durch jede kleine Gasse das Meer bzw. den Rio de la Plata sehen kann.






Hallo Corinna,
ich wollte Dir nochmal sagen, dass ich unendlich stolz auf Dich bin: auf Deine Kraft, Deinen Willen und Deine Stärke!
Aber macnhmal gibt es auch Widrigkeiten, und da reicht alle Kraft, aller Wille und alle Stärke leider nicht aus. Besonders ärgerlich , schlimm und fatal sind dabei Widrigkeiten mit denen man eigentlich nicht rechnet und rechnen kann!
Es ist jedoch so unendlich wichtig, dass Menschen hinter einem stehen!!! Corinna, Du kannst IMMER auf mich zählen und ich bin IMMER für Dich da! Das ist das Mindeste was ich Dir als Bruder anbieten kann und geben will!
Ich hab Dich lieb, Schwester!
Dein Manuel