So etwas sieht man hier des öfteren. Nein, es ist keine Bombe gefallen und nein, es brennt kein Haus.
Das ist lediglich Plastikmüll der auf der Straße verbrannt wird..
So etwas sieht man hier des öfteren. Nein, es ist keine Bombe gefallen und nein, es brennt kein Haus.
Das ist lediglich Plastikmüll der auf der Straße verbrannt wird..
Vor zwei Wochen ungefähr war eine Geburtstagsfeier bei Familie Pinto. José und Carmen sind die Eltern von sieben Kindern. Sie sind sehr arm, aber extrem gastfreundlich und lebensfreudig. Wir waren vorher auch schon einmal zum Essen eingeladen.
Auf diesem Geburtstag wurde ich Dancingqueen (
) in die Tanzwelt des Cumbia’s eingeführt.
Außerdem habe ich gelernt wie man die sogenannten EMPANADAS macht. Das sind Teigtaschen mit einer herzhaften Füllung drin.
Gestern war der Abschied der Dover-Highschool-Schüler. Zu dieser Gelegenheit wurde nun auch die Schuhspende an die Kinder verteilt. Sobald das Kartenlesegerät wieder auftaucht, werde ich Fotos in den Artikel einfügen
Auch vom Solidaritätstag habe ich noch Fotos. An diesem Tag waren wir in der benachbarten öffentlichen Schule.
Dieses Wochenende war ich in Uruguay. Da wir immer noch nur Touristenvisa haben, die nur 3 Monate gültig sind, mussten wir das Land verlassen. Somit hatten wir gezwungenermaßen kleine Ferien. Auch hiervon bald Fotos
Ach übrigens. Wir hatten ein supersüßes Katzenbaby. Leider hat der böse Hund es nach nur 4 Tagen getötet
Heute konnte jeder kostenlos seinen Hund und/oder Katze bei L.E.P. gegen Tollwut impfen lassen.
Die Stadt Escobar führt diese Impfungen bei L.E.P. aus, da es ein bekannter Ort ist.
Sombra ( unser Hund) wirkte am Anfang sehr schadenfroh, als alle Hunde geimpft wurden. Als er jedoch an der Reihe war, merkte er das sofort und versteckte sich unter Tischen, rannte panisch umher und ließ sich noch nichteinmal mit Fleisch locken.
Am Dienstag wären wir eigentlich mit allen Kindern des Barrios in die Dover Highschool eingeladen gewesen. (Die Abschlussschüler dieser Schule haben hier immer Nachhilfe gegeben.) Dort wäre ein Spiele- und Spaßnachmittag gewesen. Aufgrund des Todesfalles jedoch, wurde dies abgesagt. Viele Leckereien waren jedoch schon vorbereitet, die uns dann nichtsdestotrotz vorbeigebracht wurden.
Vieles davon wurde an die Familien und Kinder verteilt.
Außerdem haben wir viele Schuhe gespendet bekommen, die auch weiterverteilt werden. Denn Schuhe zum Beispiel sind wichtig, damit überhaupt die Schule besucht werden darf.
in letzter Zeit habe ich nicht soviel von mir hören lassen. Es war ein wenig stressig hier, da wir Freiwilligen am Wochende nach Uruguay aureisen müssen, wegen des Visums. Wir haben immer noch kein Jahresvisum. Außerdem steht morgen Humbertos Geburtstag an und vor zwei Tagen ist die Mutter einer Familie mit 11 Kindern gestorben, die hier auch immer zu den Kursen kommen und schräg gegenüber wohnen. Der aktuellste Stand auf dem ich bin besagt, dass sie an chronischem Asthma litt, einen Anfall bekam, aber aufgrund von Schwangerschaft kein Kortison einnahm. Schließlich führte der Anfall zum Herzstillstand. Bis heute waren die Kurse so ziemlich aufs Eis gelegt. Es ist sehr hart, was passiert ist. Die Familien werden eigentlich nur durch die Mutter zusammengehalten.
Die alten Fahrräder.
Und so sehen sie jetzt aus, nachdem Robert und ich sie gereinigt, repariert und neu gestrichen haben.
So holen wir übrigens immer die Brotspenden ab. Die Fahrt zum Bäcker dauert etwa 15-20min.
Das Brot wird jeden Nachmittag um 5 an die bedürftigen Familien verteilt bzw. die Kinder kommen es sich mit Plastiktüten abholen.
Claudia, die andere Freiwillige, die schon seit einem Jahr hier war, ist nun seit einer Woche zurück in Deutschland.
Die abendliche Abschiedsfeier bestand aus einem vegetarischen Assado. Sehr befremdlich für die fleischfanatischen Argentinier. Humberto hat auch immer etwas traurig geguckt, wenn es um die Planungen des Grillens ging.


In der Straße Del Trabajo, in Nähe der Kreuzung Hipólito Yrigoyen wohne ich.
Der Plan, der auf den Fotos zu sehen ist, basiert auf “Studien” von Humberto. Er hat genau recherchiert und dokumentiert, welche Familienstrukturen vorliegen, was die einzelnen Familien zur Verfügung haben, was sie brauchen und welche Probleme sie haben.
Jedes Viereck ist ein Quader. Die Zahl der Pinnadeln hat nichts mit genauen Personenangaben zu tun. Die Pinnadeln signalisieren lediglich ein Vorhandensein der entsprechenden Zuordnung in der Legende.
Hier eine Erklärung der Legende auf Deutsch:
rot: Risiko (heißt z.B. Mangel- oder Fehlernährung, kein Vorhandensein von Kleidung ->kein Schulbesuch möglich)
gelb: geringeres Risiko (heißt es fehlt an wichtigen Dingen, jedoch ist das Überleben gewährleistet)
kleine Pinnadeln: schulische/Bildungshilfe (heißt Unterstützung durch Materialien wie Stifte etc.)
blau: Programm “gut für alle” (heißt: Überzeugung der Mütter zur kostenlosen Krebsvorsorge etc.)
grün: Gemüsegärten (heißt: Vorhandensein kleiner Gemüsegärten. Unterstützung findet z.B. statt durch Samenspenden und kostenlosen Gemüsegärtenkursen->Hilfe zur Selbsthilfe/Förderung der Selbstständigkeit)
Apoyo sanitario (heißt z.B. Hilfe durch Medikamentenspenden)
Der Abschnitt, der auf der Karte zu sehen ist, ist lediglich ein Viertel von Garin (Garin hat 180.000 Einwohner), namens Acceso Norte.
Die Hilfe von LEP richtet sich hauptsächlich an Bewohner dieses Viertels, allerdings werden z.B. Kinder anderer Viertel in Bussen angefahren, um sich z.B. Samstags von unserem Zahnarzt die Zähne untersuchen zu lassen.
Humberto hat heute erzählt, dass er selbst als kleines Kind in sehr armen Verhältnissen aufgewachsen ist, alles mitangesehen hat und sich schon als Kind geschworen hat, irgendwann etwas zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen.
Als er alt genug war, ist er 15 Jahre durch Lateinamerika gezogen, ohne Geld und hat sich überall als Freiwilliger angeboten, um Erfahrungen über soziale Strukturen und soziale Projekte zusammeln. Er hat viel erlitten, Hunger, Kälte usw., hat aber nach dem Motto der Maria Theresa von Kalkutta gelebt “durch den Schmerz lernt man”, hat sich alles aufgeschrieben und letztendlich im Jahr 1996 LEP gegründet.